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Projekte

Helfen Sie mit, die folgenden konkreten Projekte zu realisieren, weiter zu führen oder auszubauen. Ihre Unterstützung ist wichtig. Herzlichen Dank!

Spendenkonto:
Zuger Kantonalbank, 6300 Zug,
IBAN Nr. CH52 0078 7000 0717 7130 5, Frauenzentrale Zug.
(Bitte geben Sie die Projektnummer auf dem Einzahlungsschein an. Danke.)

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Die neuen Projekte werden jährlich kurz vor der Mitgliederversammlung lanciert und ausgeschrieben.

Nr. 1 Öffentlicher Kinderhütedienst

Seit vielen Jahren bietet die Frauenzentrale Zug jeweils am Freitagnachmittag (13.45 –17.00 Uhr, ausser in den Schul­ferien) einen sehr kostengünstigen, öffentlichen Kinderhüte­dienst an. Kinder zwischen ca. 1½ und 6 Jahren können ohne Voranmeldung kommen. Die Kosten betragen für einen Nach­mittag pro Kind CHF 9.–, bei Geschwistern ab dem 2. Kind CHF 6.– und ab dem 3. Kind CHF 5.–, ein Zvieri ist inbegriffen.

Nr. 2 Frauen in Not

Immer mehr Menschen – Frauen, Familien – müssen mit einem schmalen Budget über die Runden kommen. Oftmals benötigen sie dazu die Unterstützung ihrer Wohngemeinde. Aber auch dort muss gespart werden, die Unterstützungs­beiträge werden deshalb gekürzt. Die Auswirkungen sind für die Betroffenen beträchtlich.

Seit vielen Jahren gibt es bei der Frauenzentrale Zug den Fonds Frauen/Familien in Not. Er unterstützt schnell, un­kompliziert, punktuell und vorübergehend Frauen und Familien in Not, die bei keiner staatlichen oder anderen Stelle aus­reichende finanzielle Hilfe erhalten und die ihre momentane Notlage nicht aus eigener Kraft abwenden können. Grund­sätzlich werden jedoch keine Beiträge an Schuldensanierungen geleistet. Gesuche werden nur von offiziellen Beratungs­stellen und von angeschlossenen Organisationen berücksichtigt.

Nr. 3 Engagement für die Frauenzentrale

Seit über 40 Jahren setzen wir uns für soziale und gesell­schaftspolitische Anliegen und Aufgaben ein. Unsere Fach­stellen im eff-zett das fachzentrum beraten und informieren Frauen und Männer in verschiedenen Situationen. Ein grosses Bedürfnis ist seit Jahren die Elternbildung, welche wir grösstenteils aus eigenen Mitteln finanzieren.

Unser Brockenhaus, mit freiwillig Mitarbeitenden, erwirtschaf­tet für uns durch den Verkauf von gebrauchten Waren, einen grossen, substanziell äusserst wichtigen Beitrag an unsere Eigenfinanzierung.

Sehr engagiert fördert unser Frauenetz das gleichberechtigte Miteinander von Mann und Frau in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Wir unterstützen und fördern Frauen in diesen Bereichen und wollen Plattform für aktiven Informations-und Erfahrungsaustausch sein.

Nr. 4 Gemeinsam gegen Gewalt
Im letzten Jahr hat der Kanton das Projekt «Gemeinsam gegen Gewalt» lanciert, in welchem sich auch eff-zett das fachzentrum engagiert (u.a. durch Mitarbeit in der Projektgruppe «Zug zeigt Zivilcourage»).

Das Thema Jugend­gewalt ist uns ein grosses Anliegen und verschiedene Fachstellen sind bereits seit Jahren in diesem Bereich tätig. So hat beispielsweise die jährlich im Frühjahr stattfindende Mädchenpower-Woche zum Ziel, dass sich 12–13-jährige Mädchen auf lustvolle Art und Weise mit den Veränderungen im Körper auseinandersetzen und mehr Selbstsicherheit gewinnen, u.a. mit Selbstverteidigungsübungen. Dadurch können sie sich in Zukunft besser gegen verbale oder körper­liche Aggressionen wehren.

Die Opferberatung bietet seit neuestem ein Modul für 2.– 4.-Primarklassen zur Prävention von sexueller Gewalt an. Und die Elternbildung setzt da an, wo gemäss Studien die grösste präventive Wirkungskraft besteht – bei den Eltern. Um den Gewaltverzicht zu lernen, ist eine förderliche Erziehungsarbeit mit Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren hilfreich. Durch gezielte Kurse vermitteln wir Kenntnisse und Fähigkeiten und stärken Eltern in ihren Erziehungskompetenzen.

 

Nr. 5 Wahlen 2010
Wir setzen uns dafür ein, Frauen – parteiübergreifend – für Politik und Gesellschaft zu sensibilisieren, damit diese sich zum persönlichen Engagement entschliessen. Im Wahljahr wirbt das FraueNetz für die Politik als solche und stellt die Broschüre «Mein Schuh – mein Weg, Zuger Frauen auf dem politischen Parkett» vor. Darin erzählen sechs Zuger Frauen von ihren Schuhen, die sie für den politischen Auftritt, aber auch sonst fürs Leben aussuchen. Ergänzt werden die Porträts mit aktualisierten politischen Erläuterungen aus dem «Handtaschenlexikon». Ziel der Broschüre ist es, Frauen zu motivieren, sich für ein politisches Amt zur Verfügung zu stellen. Frauen sollen auch weiterhin die Zukunft unseres Kantons mitgestalten.

Der 8. März wird der Auftakt zum Wahljahr des FraueNetzes sein. Wir feiern zusammen den Internationalen Tag der Frau. Im Burgbachsaal stellen wir mit einem «Bistro Parlando» die neue Broschüre vor. Es werden einige der porträtierten Frauen auftreten.