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Projekte

Helfen Sie mit, die folgenden konkreten Projekte zu realisieren, weiter zu führen oder auszubauen. Ihre Unterstützung ist wichtig. Herzlichen Dank!

Spendenkonto:
Zuger Kantonalbank, 6300 Zug,
IBAN Nr. CH52 0078 7000 0717 7130 5, Frauenzentrale Zug.
(Bitte geben Sie die Projektnummer auf dem Einzahlungsschein an. Danke.)

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Die neuen Projekte werden jährlich kurz vor der Mitgliederversammlung lanciert und ausgeschrieben.

Nr. 1 Frauen und Familien in Not

Auch im sogenannt reichen Kanton Zug müssen immer mehr Menschen mit einem schmalen Budget über die Runden kommen. Oftmals benötigen sie dazu die Unterstützung ihrer Wohngemeinde. Aber auch dort muss gespart werden, die Unterstützungsbeiträge werden deshalb gekürzt. Die Auswirkungen sind für die Betroffenen beträchtlich.

Seit vielen Jahren gibt es bei der Frauenzentrale Zug den Fonds Frauen/Familien in Not. Er unterstützt schnell, unkompliziert, punktuell und vorübergehend Frauen und Familien in Not, die bei keiner staatlichen oder anderen Stelle ausreichende finanzielle Hilfe erhalten und die ihre momentane Notlage nicht aus eigener Kraft abwenden können. Grundsätzlich werden jedoch keine Beiträge an Schuldensanierungen geleistet. Gesuche werden nur von offiziellen Beratungsstellen und von angeschlossenen Organisationen berücksichtigt.

Nr. 2 Multikulturelle Begegnungen

Beim aktuellen Jahresthema «Kultur» geht es unter anderem um Fragen der Migration und Integration. Seit vielen Jahren engagiert sich die eff-zett Elternbildung zusammen mit dem SAH Zentralschweiz in der Co-Leitung von FemmesTische Zug. FemmesTische bringt Mütter aus dem jeweils gleichen Kulturkreis an einen Tisch, um in entspannter Atmosphäre über persönliche Erfahrungen in der Erziehung zu diskutieren. Eine Moderatorin führt in das Thema ein und leitet anschliessend das Gespräch. Themen reichen dabei über «Aktive Kindheit», «Pubertät», «Passivrauchen», «Konsumgesellschaft» bis hin zu «Rassismus».

Zusammen mit der Mütter- und Väterberatung von punkto Jugend und Kind lancierten wir im letzten Herbst einen interkulturellen Krabbeltreff. Bei diesem Angebot treffen sich ausländische und Schweizer Eltern mit ihren Kleinkindern zu einem ungezwungenen, multikulturellen Beisammensein. Fremdsprachige können dabei ihre Deutschkenntnisse vertiefen. Zusammen mit den Kindern wird gespielt und gesungen. Kurze Informationen zu gesundheitlichen und erzieherischen Themen durch eine Migrations- und Pflegefachfrau runden das Programm ab. Aufgrund der guten Nachfrage beim Pilotkurs werden 2011 gleich mehrere Krabbeltreffs durchgeführt.

Nr. 3 Freiwilliges Engagement, um soziale Aufgaben zu unterstützen

Seit vielen Jahren leisten freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tausende von Stunden in ihrem geliebten «Brocki». Sie tun es mit Freude und Engagement, sei es in der Haushalt-, in der Bücher- und Spielwarenabteilung, bei der Kleiderabteilung, bei der Elektro- oder Möbelabteilung.

Diese Arbeit, die ja letztlich mit dem Kauf von Gebrauchtwaren durch unsere Kundinnen und Kunden „belohnt“ wird, ermöglicht dem Brockenhaus mit dem Grossteil der Einnahmen die Aufgaben der Frauenzentrale zu unterstützen.

Leider sind die Tage des Brockenhauses auf dem heutigen Areal gezählt!
Ende 2015 hoffen wir, Sie an einem neuen Standort – wieder mit dem Oekihof der Stadt Zug zusammen – begrüssen zu dürfen.

Nr. 4 Frau und Wirtschaft

Das FraueNetz setzt sich ein, Frauen parteiübergreifend für Politik und Gesellschaft zu sensibilisieren sowie sie zum persönlichen Engagement zu motivieren und zu mobilisieren.

Wie wir 2010 mit erfolgreichen Zuger Politikerinnen mehrere Anlässe organisierten, so soll es 2011 interessante Begegnungen mit der Zuger Wirtschaft geben.

Der 8. März wird der Auftakt zu diesem Thema sein. Wir feiern 100 Jahre Internationaler Tag der Frau, 40 Jahre Frauenstimmrecht und 20 Jahre Frauenstreik. Auf dem Bundesplatz werden wir diese Jubiläen am Fastnachtsdienstag mit der Greth Schell, Geschichten von Judith Stadlin und der Guggemusig «Los Vas» feiern. Für gemütliches, geselliges Zusammensein sorgt ein Wybertee. Ein offenes Mikrofon steht jeder und jedem zu Verfügung.

An diesem Anlass werden wir auf den Equal Pay Day, der am 11. März 2011 stattfindet, aufmerksam machen, welcher auf die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern hinweist. Der Equal Pay Day wird von den Business & Professional Women Club Zug (BPW) organisiert.

In diesem Jahr werden wieder Politikerinnen-Apéros stattfinden. An diesen Anlässen können sich politisch engagierte Frauen über den ganzen Kanton vernetzen. Wir werden auch alle Frauen zu diesen Anlässen einladen, die sich für die letzten Wahlen 2010 zu Verfügung stellten. Somit vergrössert sich der Kreis der Interessierten.