Gründungsgeschichte der Frauenzentrale

Die Gründungsgeschichte der Frauenzentrale reicht weit ins alte Jahrhundert zurück. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit gründen am 25. September 1969 ein paar initiative, mutige Frauen die Frauenzentrale Zug als Dachverband aller Zuger Frauenorganisationen. Das Ziel: gegenseitige Anregung und Verständigung und eine Bündelung der Kräfte als Vertretung der Zuger Frauen gegenüber Behörden, Öffentlichkeit und anderen Organisationen.

 

Schon bald folgen ein wöchentlicher Kinderhütedienst, die ersten Kurse der Elternschule und ab 1971 das Alimenteninkasso Zug. Fünf Jahre später öffnen die Brockenhäuser in Cham und Zug ihre Tore. Ab 1977 kommen kurz hintereinander mehrere Beratungsstellen hinzu. Und regelmässig stehen die Frauen im Vorstand vor der Herausforderung, Frauenhäuser, Tagesheime und Notwohnungen zur Unterstützung misshandelter Frauen zu finden.

 

Ein weiterer wichtiger Meilenstein folgt 1999: Die inzwischen gewachsene Frauenzentrale zieht am Tirolerweg 8 in eigene Räumlichkeiten für ihre Kurse, für die Beratung und die Büros. Ein Jahr später geht die erste Webseite der Frauenzentrale online. Im selben Jahr wechselt auch das Brocki in die heutigen Räumlichkeiten beim Ökihof. Mit grosser Medienpräsenz geht im Juli 2007 der Neuauftritt der Frauenzentrale mit den heutigen Handlungsfeldern FraueNetz, Brockenhaus und eff-zett über die Bühne. Ganz gross und mit einem Jubiläumsfest am 20. Juni feiert die Frauenzentrale im 2009 ihr 40-Jahr-Jubiläum.

 

In all den Jahren hat das Gesicht der Frauenzentrale oft gewechselt, neue Angebote werden eingeführt, Beratungsstellen eröffnet und andere aufgrund mangelnder Nachfrage oder Finanzierung wieder geschlossen. Bei aller Veränderung ist eine Konstante über all die Jahrzehnte geblieben: die Unterstützung von Menschen in schwierigen Situationen und das Engagement für Frauen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.