Essen und die lieben Nerven

Kindliches Essverhalten verstehen & Gelassenheit am Familientisch gewinnen
Zu wenig, zu viel, das Falsche oder überhaupt nichts Neues: Rund ums Essen machen sich viele Eltern Sorgen. Picky Eater, «gschnäderfrässig» oder einfach eine ganz normale Entwicklungsphase? Am Familientisch entstehen schnell Konflikte, die die gemeinsame Mahlzeit belasten.
Doch Kinder essen nicht einfach. Sie essen in Beziehungen. Und auch wir bringen unsere eigenen Erfahrungen, Vorstellungen und Glaubenssätze mit an den Tisch. Und wenn dann noch ein neurodivergentes «Betriebssystem» mit am Tisch sitzt, mit sensiblen Reizantennen und einem Belohnungssystem, das ganz klare Vorlieben hat, wird es richtig spannend. Gemeinsam schauen wir mit einer entwicklungs- und psychologischen Brille auf das kindliche Essverhalten und auf die Dynamik im Familiensystem.
Wir gehen den Ursachen und Zusammenhängen auf die Spur und fragen uns, wie gesellschaftliche Entwicklungen, Ernährungstrends und Digitalisierung unser Verhältnis zum Essen beeinflussen. Dabei geht es weniger um Brokkoli, sondern vielmehr um Beziehung, Entwicklung und einen entspannten Umgang mit dem Essen.
Ziel ist, das kindliche Essverhalten besser zu verstehen und neue Wege zu einer gelasseneren Tischsituation im Familienalltag zu entdecken.

Der Kurs ist Teil unserer Reihe zur gewaltfreien Erziehung.
Unterstützt vom Kanton Zug und von der Beisheim Stiftung
Kurs-Nr27_1/9
ZielpublikumFür Eltern von Kindern zwischen 2 - 12 Jahren
KursdatenDonnerstag, 8.04.2027 – 19:00 bis 20:30 Uhr
AnmeldeschlussDonnerstag, 1.04.2027
Kursleitung
Ronia Schiftan
Ronia Schiftan
Gesundheitspsychologin FSP
KostenKostenlos - Anmeldung erforderlich
OrganisationFrauenzentrale Zug in Zusammenarbeit mit Amt für Gesundheit - Kanton Zug
Kontaktbildung[at]frauenzentralezug.ch
KursortOnline

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