Mitgliederversammlung 2026

29.05.2026

Frauenzentrale Zug «Miteinander» unterwegs

 

Am 27. Mai 2026 fand die 57. Mitgliederversammlung der Frauenzentrale Zug im Burgbachsaal statt.
Unsere Co-Präsidentinnen Manda Litscher & Alice Keller führten gemeinsam mit dem Vorstand passend zu unserem letztjährigen Jahresthema "Miteinander" durch die Versammlung.

Die Frauenzentrale Zug setzt auf grössere Sichtbarkeit

Die Co-Präsidentinnen Alice Keller und Manda Litscher gaben mit dem Jahresbericht 2025 einen Einblick in vielfältige Aktivitäten und betonten den Nutzen im Bereich Vernetzung und Kooperationen auf kantonaler und nationaler Ebene einerseits und die Wichtigkeit des Sorgetragens zu den Mitarbeitenden andererseits. Stichwort: Gut ausgebildeten Fachkräften im Team halten zu können.

 

2026 steht im Zeichen der Sichtbarkeit: Denn wer sichtbar ist, kann etwas bewegen. Die Frauenzentrale Zug ist für Menschen da; in unterschiedlichen Lebensphasen, mit unterschiedlichen Herausforderungen und Bedürfnissen. Um die Sichtbarkeit der Angebote zu erhöhen sind diverse Aktivitäten geplant, auch in den Folgejahren.

 

eff-zett - das Fachzentrum: Erfreulicherweise passte der Kanton die Leistungsvereinbarung in der Opferberatung rückwirkend auf Januar 2025 der hohen Auslastung des Teams an. Die Nachfrage nach Sexualpädagogik in den Schulen durch das Team der Sexual- und Schwangerschaftsberatung ist wiederum gestiegen: Letztes Jahr waren es über 100 Einsätze. Die Einzel-, Paar- und Familienberatung besetzte eine zusätzliche Stelle mit einer männlichen Fachperson, um so den Bedürfnissen noch besser entsprechen zu können. Die konstante Auslastung des erfahrenen und bewährten Teams der Trennungs- und Scheidungsmediation spricht für sich.  

 

Immer wieder eindrücklich sind die Leistungen im Brockenhaus Zug und im «Hüüsli» an der Ägeristrasse 40 in Zug: Rund 30’000 Stunden Freiwilligenarbeit leisteten die 202 Freiwilligen aus 38 Nationen im. Mit Wehmut blicken wir auf die knapp 40 erfolgreichen Jahre des «Hüüslis», welches Ende 2025 seine Tore schliessen musste, damit die Stadt Zug dort das «Kirschdepot» einrichten kann.

Eine besondere Herkulesaufgabe absolvierte das Team der Alimenteninkasso und Bevorschussung: Nach 2 intensiven Jahren wurde die neue Fallführungssoftware in Betrieb genommen. Bis die Migration der 1'920'308 Datensätze korrekt übernommen wurde, wurde mancher Schweisstropfen vergossen.

 

Die Einnahmen des Brockenhaus Zug finanziert Angebote wie Elternbildung, Empowerment und teilweise das Angebot Femmes-Tische und Männer-Tische. Die Erfolgsgeschichte des Informations- und Bildungsangebots für Menschen mit Migrationshintergrund wurde 2025 im Kanton Zug in 13 Sprachen, mit über 1000 Teilnehmenden und 233 Gesprächsrunden fortgesetzt.

 

Fond Frauen in Not: Die grosszügige Spende der Zuger Kantonalbank und dank vielen kleineren Spenden war die Frauenzentrale Zug in der Lage, Personen oder Familien, welche in einem finanziellen Engpass sind (ja, auch im Kanton Zug!) und nicht von den gemeindlichen Sozialdiensten unterstützt wurden, den dringend benötigten Zustupf zu gewähren.

 

Im Ausblick lud Vorstands-Mitglied Eva Schlumpf zum öffentlichen 50 Jahre – Jubiläumsfest des Brockenhauses Zug am 13. Juni im Burgbachsaal Zug mit abwechslungsreichem Programm für gross und klein ein. Weiter erwähnte sie u.a. die Wiederaufnahme der Anlassreihe „Nachlass- / Vorsorgeplanung“ (Start September), die Aktivitäten in Bezug auf die Gesamterneuerungswahlen im Herbst oder die Beteiligung an der nationalen Aktion «16 Tage gegen Gewalt» im November.

 

Weitere Einblicke in das Vereinsjahr 2025 bietet unser aktueller Jahresbericht

Impressionen von der 57. Mitgliederversammlung