Wahlen 2026: Wir bleiben dran!

21.10.2026

Das Ziel der Frauenzentrale Zug, den Frauenanteil in den politischen Gremien an den Gesamterneuerungswahlen 2026 zu erhöhen, wurde nicht im erwünschten Mass erreicht.

Trotz enormem Einsatz  ist das Bewusstsein, welchen erschwerenden Einfluss die einseitige Geschlechterverteilung in den politischen Ämtern in Bezug auf Frauen immer noch hat, nicht zum Tragen gekommen. Solange nur rund 1/3 Frauen vertreten sind, werden Themen wie Altersvorsorge, Care-Arbeit, Frauengesundheit oder häusliche Gewalt weiterhin nicht jene Dringlichkeit zugesprochen, die nötig ist, um nennenswerte und langfristig auch wirtschaftlich relevante Verbesserungen zu erreichen.

Wie weiter? Die Realität zeigt: Frauen brauchen einen langen Atem.

Bis das Frauenstimmrecht in der Schweiz eingeführt wurde, brauchte es die Ausdauer von 3 Generationen! Auch für die ausgeglichene Verteilung der Geschlechter in den Parlamenten nehmen wir wieder neuen Anlauf. 

Neben erfolgreichen Angeboten wie den Mädchen-Power-Wochen, Zukunftstagen und der Elternbildung, gehen wir spezifisch auf die Frau ein, um sie zu stärken. Wir begleiten sie bei Themen wie Finanzen / Nachlassplanung oder im Bereich Selbstentwicklung- und Selbstfürsorge. 

Wir legen noch mehr Gewicht auf die Vernetzung von Frauen untereinander: Unabhängig von Beruf, Parteizugehörigkeit oder familiärer Situation. Ziel ist es, sich gegenseitig zu unterstützen, Vorbild zu sein oder zu werden und junge Frauen zu ermutigen, sich an gesellschaftspolitischen Diskussionen zu beteiligen und aktiv Einfluss zu nehmen.

Sind Sie interessiert an unserer Arbeit und möchten mehr wissen? 

Unsere Präsidentinnen Manda Litscher und Alice Keller freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme.