Das Ziel der Frauenzentrale Zug, den Frauenanteil in den politischen Gremien an den Gesamterneuerungswahlen 2026 zu erhöhen, wurde nicht im erwünschten Mass erreicht.
Trotz enormem Einsatz ist das Bewusstsein, welchen erschwerenden Einfluss die einseitige Geschlechterverteilung in den politischen Ämtern in Bezug auf Frauen immer noch hat, nicht zum Tragen gekommen. Solange nur rund 1/3 Frauen vertreten sind, werden Themen wie Altersvorsorge, Care-Arbeit, Frauengesundheit oder häusliche Gewalt weiterhin nicht jene Dringlichkeit zugesprochen, die nötig ist, um nennenswerte und langfristig auch wirtschaftlich relevante Verbesserungen zu erreichen.
