Die Frauenzentrale Zug geht mit Schwung auf die 50 zu

An der Mitgliederversammlung vom 2. Mai 2018 informierten sich über 100 Teilnehmende aus erster Hand zum vergangenen Vereinsjahr und darüber, wo die Frauenzentrale Zug aktiv ist und für welche übergeordneten Ziele sie sich engagieren will.

Medienmitteilung Mitgliederversammlung Frauenzentrale Zug 2. Mai 2018

 

Die Frauenzentrale Zug geht mit Schwung und nachhaltigem Gründergeist auf die 50 zu.

 

An der Mitgliederversammlung vom 2. Mai 2018 informierten sich über 100 Teilnehmende aus erster Hand zum vergangenen Vereinsjahr und darüber, wo die Frauenzentrale Zug aktiv ist und für welche übergeordneten Ziele sie sich engagieren will.

 

Die Präsidentin, Ursula Kreienbühl, fokussierte auf drei Hauptthemen: Im Rahmen des Sparpaketes Finanzen 2019, entschied der Zuger Regierungsrat die Paar- und Familienberatung sowie die Schwangerschafts- und Sexualberatung nur noch von einer Dienstleisterin zu beziehen, und schrieb diese Angebote zur Submission aus. Dank grossem Engagement aller Mitarbeitenden und langjähriger Erfahrung in diesen Themen, erhielt die Frauenzentrale Zug den Zuschlag für die Weiterführung dieser Fachstellen. Doch jede Medaille hat zwei Seiten. Im selben Sparpaket beschloss die Regierung, die Subventionsvereinbarungen für die Kontaktstelle Selbsthilfe und für die Budgetberatung ab 2020 nicht mehr zu verlängern. Die Frauenzentrale Zug prüft verschiedene Möglichkeiten, damit diese Beratungsangebote weiterhin von der Zuger Bevölkerung genutzt werden können.

 

Die Frauenzentrale Zug geht mit einer neuen Organisationsstruktur ins Jahr 2018. Die Vorarbeiten der letzten zwei Jahre bieten die Grundlage, die Organisation auf die kommenden Herausforderungen anzusetzen und alle Mitarbeitenden sowie Freiwilligen professionell zu unterstützen. Ein wichtiger Schritt erfolgte durch die Zusammenlegung der Gesamtverantwortung für das Brockenhaus und eff-zett das fachzentrum, mit dem Ziel, die Abläufe zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Per 1. Januar übernahm Petra Schmitt die Leitung der Frauenzentrale Zug. Für die Betriebsleitung des Brockenhauses konnte mit Christine Langhans eine kompetente Persönlichkeit gewonnen werden. Sie löste Hans Küttel am 1. Dezember ab, der nach über 7-jähriger, erfolgreicher Leitungstätigkeit sein Amt pensionshalber ablegte.

 

Mit den Neuwahlen konnten die Abgänge der drei Vorstandsfrauen: Carmen Meier, Helga Schlumpf und Trudi Stäheli kompensiert werden. Neu gewählt sind: Sandra Brogle, Manda Litscher und Susanne Nietlispach.

Nach einem Präsidialjahr reichte die Präsidentin den Rücktritt ein. "Der für das Amt aktuell erforderliche Aufwand übersteigt meine zeitliche Verfügbarkeit", sagt Ursula Kreienbühl dazu. Die Nachfolge als Präsidentin übernimmt Heidi Hauenstein-Ringger, eine bisherige Vorstandsfrau, um die Kontinuität sicherzustellen.

 

An der Mitgliederversammlung stellten André Wicki (Vize-Stadtpräsident und Vorsteher Baudepartement) und Christian Schnieper (Stadtarchitekt) das Gewinnerprojekt Brocki / GGZ@Work / Ökihof vor. Das Ziel dieses Projektes ist es, an dem sich die in der Schweiz einmalige Kombination von Recyclingcenter und Brockenhaus fortführen lässt, kommt Schritt für Schritt in Reichweite. Wöchentlich nutzen rund 2000 bis 3000 Zugerinnen und Zuger das Angebot und die Synergien von Ökihof-Recycling und Annahmestelle für Wiederverwertbares des Brockenhauses nutze

„Goldene Zeiten“ war das diesjährige Motto der Tischdekoration des Burgbachsaales, die liebevoll und stilvoll durch Brockenhaus Mitarbeitende gewählt und hergerichtet wurde. Vor und nach der Versammlung konnten auch auserlesene Gegenstände zu diesem Motto erstanden werden.